Hirschberg – Ein neues Album kommt…

Was mit einem Gig ende Juli 2014 in Bergkamen begann und mit einem weiteren Gig in Göttingen eine Woche später ein gefühlt viel zu frühes Ende nahm, haben wir sinnvoll im Hirschberg-Studio im Sauerland genutzt, um ein zweites Album aufzunehmen: So langsam nimmt es Form an und es scheint, dass wir bald die Früchte dieser produktiven Woche ernten können – geplant wird Release Ende Mai dieses Jahres.
Jens, unser Bassist, hat seine Eindrücke dieser Woche in einem Blog festgehalten, den zu lesen Spass macht und der einen Einblick in unsere fröhliche Truppe gibt.
Der Sound des Albums ist vielversprechend: Das Studio von Tobias ermöglichte uns, gleichzeitig aufzunehmen, was diesem Album seine Lebendigkeit verleiht, und den dann doch auch mal sehr unterschiedlichen Songs eine gewisse Kontinuität verleiht. Michi, seit einiger Zeit der Papa der Pappnasen, hat aus der Regie ganze Arbeit geleistet und sich mit Gustav genau die richtige Unterstützung aus Schweden mitgebracht, sodass wir alle um einen Freund und der eine oder andere Song des Albums um den einen oder anderen spannenden Klang seiner Gitarre bereichert sind. Dieses zweite Album ist etwas weniger vom Jazz als – man merke auf – vom Pop durchzogen, weist verlässlich die Marek Marple eigenen, soliden Bläsersätze auf und ist zusätzlich von unserem, seit geraumer Zeit schon dazugehörenden Percussionisten Dominic abgerundet. Auffallen wird zudem noch die Professionalität des Gesangs, die klar auf die Berufserfahrung unseres Sängers Christopher verweist. Neben dem gewohnt abwechslungsreichen Marek-Sound von feucht-fröhlichen bis verrückt abgedrehten Songs, führt uns dieses Album über dahinplätschernd poppige Lieder und natürlich Root-Ska-Nummern zusätzlich in bodenständige Tiefen von Gefühlen, die unter anderem auch die zwei Trauerfälle, die wir im unmittelbaren Umfeld der Band beklagen, wider zu spiegeln scheinen.

Insgesamt ist mein Eindruck des werdenden Albums der eines sehr gelungenen, von einer gesetzten, gereiften Band, die sich – trotz immer wieder auftretender Zeiten des Nichtstuns, mangelnder Konzerte und allgemeiner Verstreutheit über den Globus (Till treibt sich nach wie vor in New York herum, Simon in der Schweiz, und auch Münster, wo sich Jens niedergelassen hat, ist nur vergleichsweise um die Ecke…) – tief im Kern gefunden zu haben scheint und stetig weiter entwickelt.

Hier ein Snipplet aus den Titeln des Albums mit ein paar optischen Eindrücken der entstehungs-Woche:

Und wer beim Release im Walter in Dortmund am kommenden Freitag (12.06.’15) dabei sein will, sollte sich schleunigst eine Karte organisieren.

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